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Zukunftsforum Bildung

Wir waren dabei!

Zukunftsforum Bildung am 25. Februar 2019

Viele Menschen gestalten Bildung in Österreich: Jugendarbeiter, Eltern, Pädagogen, Sozialunternehmer, Entscheidungsträger aus Staat und Wirtschaft, und Kinder und Jugendliche selbst. Und es braucht alle, um die Zukunft der Bildung zu gestalten!

Am Zukunftsforum Bildung machen wir uns gemeinsam auf den Weg, lernen voneinander und finden neue Lösungswege.

• Podium mit Bundesminister Heinz Faßmann, Christiane Spiel (Universität Wien) und Ulrike Sommer (RuhrFutur)
• Keynote-Speaker Sugata Mitra
• Erfolgreiche und wirkungsvolle Bildungsprojekte aus Österreich und aus dem Ausland
• Gemeinsame Workshops mit Entscheidungsträger, Geldgeber
• Workshops zu folgenden Themen: 21st Century Skills (OECD), Storytelling, Wirkungsorientierung und -messung, Finanzierung und weiteren Themen
• Workshops für HR-Verantwortliche
• Experten-Workshops aus dem Bereich Bildungsforschung
• Workshops im Bereich Digitale Kommunikation und e-Learning u.a. mit Digitale Helden aus Deutschland
• Workshops zum Thema „Stimme der Jugendlichen“ aus Schule und Lehre

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Fachtagung 2019

 Schülerfachtatung ganz im Zeichen der Mobilität

„In Zukunft wird sich noch viel ändern“

Kürzlich trafen sich mehr als 125 Klassensprecher (50 Mädchen, 75 Buben) aus 12 Schulen zwischen 12 und 15 Jahren zur traditionellen Schülerfachtagung im Dornbirner Rathaus. Dieses Jahr stand das Thema „Mobilität in Vorarlberg“ im Mittelpunkt.

Seit Januar 2018 wird das Mobilitätskonzept des Landes Vorarlberg von einem Team mit unterschiedlichen Expertisen überarbeitet. Im Juni 2018 wurden Bürgerinnen und Bürger zu einem Bürgerrat eingeladen um die Themen weiter zu bearbeiten. Das Mobilitätskonzept betrifft alle Vorarlberger Bürgerinnen und Bürger und wird ab April 2019 öffentlich aufgelegt. Die Schülerfachtagung „Zeig was in dir steckt!“ am 27. Februar 2019 gab den Schülerinnen und Schülern die Chance, das Mobilitätskonzept zu verstehen, ihre Meinung dazu zu äußern und weitere Ideen einzubringen. Für das Expertenteam ist dieser Workshop eine Chance ein erstes Stimmungsbild von den Jugendlichen zum Konzept zu bekommen und die Wünsche und Bedürfnisse der jugendlichen Lebenswelten kennenzulernen und mit dem neuen Mobilitätskonzept darauf reagieren zu können.

Das sagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Interview Fabio klein

Fabio Sportgymnasium Dornbirn: Ich finde die Schülerfachtagung sehr gut, denn hier kann man mitentscheiden was in der Zukunft im Bereich Mobilität passiert. Ich nütze regelmäßig mein Moped, für mich ist es am bequemsten und bin dadurch auch am schnellsten. Ich glaube, dass die Autos der Zukunft größtenteils elektrisch angetrieben sein werden, weil man die Abgaswerte unbedingt wieder senken muss.

Interview Mathias klein

Mathias BG Dornbirn: Ich nutze am Meisten die Radwege und bin der Meinung, dass man diese verbessern und breiter machen muss. Dann werden sicher auch wieder mehr Menschen mit dem Fahrrad fahren. Obwohl ich den Moped Führerschein machen werden, möchte ich die kurzen Strecken zu Fuß gehen, denn man muss unbedingt auf die Umwelt achten. 

Interview Sophie klein

Sophie HTL Dornbirn: Ich gehe regelmäßig mit dem Bus in die Schule, jedoch ist dieser am Morgen meistens sehr voll und kommt auch oft deutlich verspätet. Heute konnte ich die Verantwortlichen fragen, ob es vielleicht Möglichkeiten gibt um das zu ändern. Vor der Fachtagung habe ich mir eigentlich noch nicht wirklich Gedanken über das Thema Mobilität gemacht, aber ich finde das Thema sehr interessant und es ist ebenfalls auch sehr wichtig das man uns darüber informiert.

 

Interview Andjela kleinAndjela BG Dornbirn: Hier bei der Fachtagung konnte ich sehr viel über die Mobilität in Vorarlberg lernen und ich fand es sehr gut, dass man uns mit eingebunden hat. Die Umfrage mit Kahoot habe ich ebenfalls gut gefunden. Die Zug- und Busverbindungen sollte man am Wochenende verbessern, denn dadurch hat man viel weniger Stress und ist auch flexibler.

 

Interview Milijana kleinMilijana NMS Bergmannstraße: Ich nütze am meisten den Bus, aber ich versuche auch so oft wie möglich die kürzeren Strecken zu Fuß zu gehen. Eine Verbesserung für den Busverkehr wäre, dass diese deutlich häufiger kommen und größer wären. Die Fachtagung war für mich sehr hilfreich und ich konnte viel Wissen mitnehmen.

 

Interview Severin kleinSeverin BG Dornbirn: Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, dass man sich über die Mobilität in Vorarlberg informiert und was man verbessern kann, weil es nicht nur uns betrifft, sondern auch unsere Umwelt. In der Zukunft wird sich noch viel ändern, denn ich bin überzeugt das immer weniger Menschen Autos haben werden, weil kein Platz mehr vorhanden sein wird. Deshalb wird Carsharing immer ein wichtigeres Thema werden und ein fester Bestandteil unserer Zukunft sein.

 

 

Fotos © Horst Huber

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Wahlen sind keine Tiere - EU-Wahlen

 

JugenDornbirn startet vor Europawahl im Mai eine Kampagne fürs Wählen gehen 
Kampagne fürs "Wählen gehen!" gestartet

Jugendliche ab 16 und EU-Bürger dürfen an der Europawahl teilnehmen - aber: Die Eintragungsfrist für nicht österreichische Unionsbürger läuft bereits am 12. März ab

Unter dem Motto „Wahlen sind keine Tiere“ startet der stadtnahe Verein „jugendornbirn“ eine Kampagne, um vor allem Jugendliche und junge Menschen zur Stimmabgabe bei den Wahlen zu bewegen. Der Zeitpunkt des Starts ist bewusst gewählt, weil bereits am 12. März eine wichtige Frist abläuft: Alle Unionsbürger ab 16 mit Hauptwohnsitz in Österreich und ohne österreichische Staatsbürgerschaft müssen sich bis dahin in die EU-Wählerevidenz einer österreichischen Gemeinde eintragen. Dann können sie an den Europa- und später an den Bürgermeister-bzw. Gemeinderatswahlen hierzulande teilnehmen, auch wenn das Wahlalter ihres Heimatlandes – wie zum Beispiel jenes in Deutschland - erst mit 18 beginnt.

„Unsere Kampagne soll dazu beitragen, dass sich mehr junge Menschen für Politik und die Wahlen interessieren und auch rechtzeitig mit dem nötigen Wissen ausgestattet sind. Denn eine der Hauptaufgaben unseres Vereins ist es, die Jugendbeteiligung zu fördern. In dem Bereich ist es besonders wichtig, Wahlen als wesentlichen Bestandteil für Mitbestimmung verstehbar zu machen“, sagt der Obmann des Vereins, Christian Weiskopf, MSc. Die vielfältigen Aktionen des Vereins beziehen sich nicht nur auf die für 26. Mai 2019 anberaumten Wahlen zum Europaparlament, sondern auch auf die Landtagswahlen im September 2019 und die Bürgermeister-/Gemeinderatswahlen im März 2020.

Vielfältige Aktionen 2019/20 geplant

Auftakt für eine erste Aktion ist die Frühjahrsmesse SCHAU! in Dornbirn. Dort treffen sich von 4. bis 7. April am Stand von "jugendornbirn" Jugendliche in der Jungen Halle (Halle 8), um sich neben den Themen Migration, Ausbildung, Freizeitaktivitäten auch ein Bild über die Europawahlen zu machen. Neben allgemeinen Informationen informiert der Verein konkret über die Aufgaben des Europäischen Parlaments. Auf einer Landkarte kann der Geburtsort von Verwandten und Familienmitgliedern markiert werden, was die multikulturellen Beziehungen in Europa und darüber hinaus sichtbar macht. Darüber hinaus beteiligt sich der Verein JugenDornbirn an der österreichweiten Aktion https://www.diesmalwaehleich.eu/

WICHTIG! EU-Bürger müssen sich bis 12.3.2019 für die EU-Wahl registrieren

Der Verein "jugendornbirn" macht zudem darauf aufmerksam, dass Jugendliche ab 16 Jahren und EU-Bürger bei den Europawahlen wahlberechtigt sind. Allerdings müssen sich Unionsbürger ab 16 Jahren, welche die österreichische Staatsbürgerschaft nicht besitzen, bis zum 12. März in die Europa-Wählerevidenz einer österreichischen Gemeinde eintragen, um das Wahlrecht ausüben zu können. Diese Eintragung kann mit dem Formular „Antrag auf Eintragung in die Europa-Wählerevidenz für Unionsbürger(innen), die innerhalb des Bundesgebietes ihren Hauptwohnsitz haben“ erfolgen. Bei der Antragstellung müssen Sie einen gültigen Identitätsausweis vorlegen und unter anderem erklären, dass Sie bei Wahlen zum Europäischen Parlament die österreichischen Mitglieder wählen wollen. Der Antrag muss im Rathaus bzw. Gemeindeamt persönlich abgegeben werden.


Factbox Europawahlen:
• Europawahlen: https://www.europawahl.eu/
• Website Innenministerium: https://www.bmi.gv.at/412/Europawahlen/
• Infos zum Eintrag in die Wählerliste inkl. Möglichkeit zum Download des Antrags: https://www.bmi.gv.at/412/Europawahlen/Informationen_fuer_nicht_oesterreichische_Unionsbuerger_innen.aspx

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Jugendstudie Dornbirn 2019

Politische Anliegen von Jugendlichen in Dornbirn zu erfassen, lautete die Zielsetzung der Jugendstudie 2019.

Diese wurde als Studentisches Forschungsprojekt der FHV, Masterstudium „Soziale Arbeit“, im Frühjahr 2019 für „jugendornbirn“ durchgeführt und im Sommer 2019 wurde von Prof. Dr. Frederic Fredersdorf eine Sekundäranalyse gemacht.
Befragt wurden dabei 661 Jugendliche aus Dornbirn im Alter von 15 bis 22 Jahren. Sie wünschen sich demnach, dass die Dornbirner Politik die Themen Aus- und Weiterbildung, Wohnen und Unterkunft, Arbeit und Beruf sowie Gewalt in den nächsten fünf Jahren besonders berücksichtigt. „Die Ergebnisse der Jugendstudie wurden interessiert im Jugendausschuss diskutiert und bilden eine sehr gute Grundlage für die weitere Arbeit in der neuen Funktionsperiode nach den kommenden Wahlen. Die Einbeziehung des Jugendnetzwerks in der Entwicklung eines konkreten Maßnahmenplans ist fest vorgesehen" so der Jugendstadtrat Dr. Alexander Juen.

„Die Studie bekräftigt uns in unserem Anliegen, die Vermittlung von politikbezogenem Wissen schulisch und außerschulisch zu verstärken und gibt uns vor, dass wir die vier Top-Themen in der Jugendarbeit der Jahre 2020 bis 2025 prioritär aufzugreifen haben: Aus- und Weiterbildung, Wohnung und Unterkunft, Arbeit und Beruf sowie Gewalt“, sagt der Obmann des Vereins, Christian Weiskopf, MSc.

Weitere aus Sicht der Jugendlichen zu berücksichtigende Themen sind gemäß Studienergebnis: „Gleichberechtigung und Chancengleichheit“, „Gesellschaft und Umwelt“, „Landbus Unterland, Stadtbus Dornbirn und ÖBB“, „Gesundheit und Wohlfühlen“, „Behinderung und Barrierefreiheit“ sowie „Jugendschutz und Recht“. Während das Topthema für die weiblichen Befragten analog zum Gesamtergebnis ebenfalls „Aus- und Weiterbildung“ ist, finden die männlich Befragten „Internet und Medien“ in den nächsten fünf Jahren am wichtigsten.

Vermittlung von Politikwissen wirkt vielfach positiv
Durch die Schule oder Vereine wie „jugendornbirn“ vermitteltes Politikwissen wirkt sich laut Studie auf mehreren Politikfeldern positiv aus. So besteht ein Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit mit dem Angebot von „jugendornbirn“ auf Instagram oder Facebook und einer demokratie- und politikfreundlichen Einstellung, dem Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen, einer toleranten Einstellung sowie dem Wohlgefühl und der Zufriedenheit mit der Lebensqualität in Dornbirn.
In Ergänzung zu den abgefragten Themenbereichen wurde auch die Bedeutung der Europäischen Jugendziele abgefragt. So zeigt sich, dass „Umwelt“, „Gleichberechtigung“, „gute Arbeit für Alle“, „psychische Gesundheit und Wohlbefinden“ und „gutes Lernen“ ganz oben stehen.

Interessante Detailergebnisse in Bezug auf Toleranz
Die Studienergebnisse weisen mit einem Mittelwert von 3,62 bei einer Skala von 1 bis 5 eine befriedigende bis hohe tolerante Einstellung der Jugend in Dornbirn auf. Interessant ist dabei, dass weibliche Befragte im Schnitt toleranter und weniger xenophobisch als männliche Befragte antworteten. Dies betraf beispielsweise Aussagen zu „mehr Frauen in der Politik“, das „Verreisen in andere Länder“ oder „unterschiedliche Religionen als Bereicherung für die Gesellschaft“.
Demgegenüber kreuzten Befragte mit nicht-deutscher Muttersprache eher die als weniger tolerant geltenden Aussagen an als jene Befragte mit deutscher Muttersprache. Diese Differenz bezog sich dabei vor allem auf Aussagen zu „Disziplin und Gehorsam gehören zu den wichtigsten Eigenschaften im Leben“, sich im eigenen Land manchmal „durch die vielen Einwander/innen (…) wie eine fremde Person“ zu fühlen“ oder „Zuwander/innen nehmen Menschen, die in Österreich geboren sind, Arbeitsplätze weg“.

Geringstes Vertrauen in traditionelle und digitale Medien
Das geringste Vertrauen bringt die Jugend in Dornbirn traditionellen (15.) sowie digitale Medien (16.) bei insgesamt 16 zur Auswahl stehenden gesellschaftlichen Institutionen entgegen. Demgegenüber errangen das Bildungssystem (1.), die soziale Sicherheit (2.) und das Gesundheitssystem (3.), der Arbeitsmarkt (4.) und die innere Sicherheit (5.) die ersten Ränge im Vertrauensindex. Demnach vertrauen die weiblichen stärker als die männlichen Befragten dem Bildungssystem, dem Europäischen Parlament sowie den Umweltschutzorganisationen. Unter männlichen Befragten genießt jedoch das politische System Österreichs und jenes in Dornbirn mehr Vertrauen als unter weiblichen.
Insgesamt ist das Vertrauen der Jugend in Dornbirn in gesellschaftliche Institutionen nur durchschnittlich ausgeprägt. In Bezug auf 6 von 16 erfragten Aspekten weisen Befragte mit deutscher Muttersprache gegenüber jenen mit nicht-deutscher Muttersprache ein leicht höheres Vertrauen in die Institutionen auf. Dies bezieht sich vor allem auf das Gesundheitssystem, das politische System in Österreich, das Europäische Parlament, privatwirtschaftliche Unternehmen, soziale Organisationen und Umweltschutzorganisationen. Aufgrund dieser Ergebnisse sollte die Dornbirner Jugendarbeit und –politik nach Angaben von Prof. (FH) Dr. Frederic Fredersdorf von der Fachhochschule Vorarlberg vor allem bei Zielgruppen mit nicht-deutscher Muttersprache „Vertrauen in gesellschaftliche Institutionen durch Integration steigern, ohne zu diskriminieren“.

Fazit der Studienautoren
Prof. (FH) Priv.Doz. Dr. Frederic Fredersdorf, FH Vorarlberg: „Die statistischen Analysen der vorliegenden Jugendstudie zeigen: In der Schule vermitteltes Politikwissen und zufriedenstellende Angebote von außerschulischen Jugendeinrichtungen (jugendornbirn, Offene Jugendarbeit Dornbirn) befördern das allgemeine Interesse junger Menschen an Politik und eine tolerante Grundhaltung. Anhand priorisierter Listen von EU-Jugendzielen und zukunftsrelevanten Themen erhält die Stadt Dornbirn einen Diskussionsvorschlag für die Weiterentwicklung ihrer Jugendpolitik und Jugendarbeit. Ökologische Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung, Bildung, Arbeit und Wohnen stehen dabei obenan. Wenngleich die Befragten gesellschaftlichen Institutionen weitgehend vertrauen und auch eine hohe gesellschaftliche Toleranz ausgeprägt haben, sind dennoch Untergruppen auszumachen, die dem positiven Trend weniger entsprechen.“

Factbox Jugendstudie:
• Thema: „Politische Anliegen junger Menschen in Dornbirn“
6 Dimensionen / 35 Fragen
219 Items

• Sample:
o 661 Jugendliche aus Dornbirn
o Alter: 15 bis 22 Jahre
o Nicht repräsentativ: „Convenience sampling“

• Studentisches Projekt Sommersemester 2019:
o Auftraggeber: Verein „jugendornbirn“
o Studienautorin: Fachhochschule Vorarlberg

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