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22. Klassensprechertreffen 2013

Über 100 Jugendliche brachten am 16.10.2013 Leben ins Rathaus der Stadt Dornbirn.

„Es freut uns, dass wir mitreden können, was uns in Dornbirn gefällt und was für Ideen wir haben" meinte David, 16, zur Zukunftswerkstatt, die heuer als aktuelles Beteiligungsprojekt angeboten wurde. Neben Ideen zur Verbesserung von Busverbindungen, Instandhaltung und –setzung von Schulgebäuden war vor allem die gemeinschaftliche Nutzung von Sportplätzen ein aktuelles Thema.
Die Jugendlichen zeigten sich sehr interessiert an Politischer Bildung. Was entscheidet wer in welchen Gremien und auf welcher Ebene? Was sind Themen für die Stadt, was wird auf Landesebene diskutiert und welche Themen betreffen Bund und EU – hier wissen wir oft zu wenig bescheid, so der Tenor der KlassensprecherInnen.


Was in Dornbirn so alles angeboten wird! „Das wusste ich ja gar nicht." Viele Infos können die VertreterInnen der Klassen ihren MitschülerInnen mitbringen. Angebote der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, des aha und der 360card wurden vorgestellt, die Bergrettung und die Wasserrettung informierten über ihren Verein. Die Vorarlberger Gebietskrankenkasse stellte ihr Angebot zur Gesundheitsförderung an Schulen vor.
Eine gelungene Veranstaltung, die viele neue Eindrücke brachte!

Workshops 2013:

„Rechte und Pflichten des Klassensprechers“
„Entscheidungsebene Stadt / Land / Österreich / EU“
„Jugendmarktplatz“ Angebote zum Mitmachen im bestehenden Jugendnetzwerk (heuer speziell mit Wasserrettung und Bergrettung)
„Zukunftswerkstatt“ – Wie sieht DEIN Dornbirn aus?

Interviews:

Zorana GrkovicZorana Grkovic, HTL Dornbirn, 15 Jahre: "Ich finde das Klassensprechertreffen eine gute Aktion. In den Workshops werden wir aufgeklärt, was wir als Klassensprecher überhaupt machen können. Nun weiß ich, was wir verbessern können und was für Projekte wir zusammen mit unserer Klasse umsetzen können. Mich interessiert auch die Bergrettung. Sie arbeiten bei Nacht und Nebel und sind für fast alles bereit, um das Leben von anderen Menschen zu retten. Sie setzen sich für andere wirklich ein."

Enrique BendaEnrique Benda, BG Dornbirn, 13 Jahre: "Hier werden wir informiert, welche Möglichkeiten wir als Klassensprecher haben. Nun weiß ich, was ich verbessern kann, aber ich kenne jetzt auch meine Pflichten. Mir ist vor allem die Schulgestaltung wichtig, wie man den Unterricht gestaltet. Des Weiteren finde ich es gut, dass man hier alles sagen darf, was man mag und es wird auch ernst genommen."

Anja MarteAnja Marte, B.ORG Schoren, 14 Jahre: "Ich denke das Klassensprechertreffen ist eine gute Aktion. Für jeden Klassensprecher ist das wichtig. Das Interessanteste ist, was man als Klassensprecher tun und verändern kann. Das wusste ich vorher noch nicht. Der Vortrag über Bergrettung gefällt mir auch sehr. Die Action, die sie täglich erleben, und dass sie jederzeit Menschen helfen fasziniert mich."

Daniel HeinzleDaniel Heinzle, BG Dornbirn, 14 Jahre: "Die Wasserrettung ist „lässig“. Die ganze Ausrüstung, angefangen vom Neoprenanzug bis zu den Sauerstoffflaschen, die sie uns hautnah zeigen, ist eindrucksvoll. Auch das hochmoderne Auto ist interessant. Es ist ganz neu, 6 Monate alt und ich wusste nicht, dass sie so viel Technik mit an Bord haben."

Recep DoganRecep Dogan, HTL Dornbirn, 15 Jahre: "In den Workshops werden wir aufgeklärt, wo was entschieden wird. Wir erhalten einen Überblick zu wem wir gehen können, wenn wir eine Frage haben. Neu ist für mich die Bergrettung. Sie sind im ganzen Land unterwegs und helfen."

 

Verena JonasVerena Jonas, Polytechnische Schule Dornbirn, 14 Jahre: "Wir diskutieren hier über vieles und erfahren, dass wir als Klassensprecher auch „Nein sagen“ können und wir nicht alles mitmachen müssen, was der Lehrer sagt. Der Klassensprecher ist nicht da, um sich um alles zu kümmern und alles zu machen. Außerdem werde ich über das Jugendgesetz informiert."

Marina ZivkovicMarina Zivkovic, Polytechnische Schule Dornbirn, 14 Jahre: "Wir werden direkt gefragt, was in Dornbirn gut ist und was wir verbessern würden. Ich bin für eine Ganztagsschule, da das sicher die Leistung fördert. Es sollten auch Lehrer, die überfordert sind, gefördert werden. Das hilft allen. Außerdem sollten die Busse länger fahren. Das Beste ist aber, dass hier unsere Vorschläge ernst genommen werden und Gehör finden. Die Zuständigen wissen, wie sie damit umgehen."

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