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16. Klassensprechertreffen "Pimp my city Vol. 1"  am 17.10.2007

"Super, was man hier alles erfährt"

103 Klassensprecher folgten der Einladung von Bürgermeister Wolfgang Rümmele und Jugendstadtrat Martin Konzet zum 16. Klassensprechertreffen am 17.10.2007 ins Dornbirner Rathaus. 55 Burschen und 48 Mädchen waren eingeladen, sich bei dieser Informationsveranstaltung zu folgenden Themen zu informieren:

„Angebote für Jugendliche in Dornbirn“ 
  • „Meine Rolle als KlassensprecherIn“ 
  •  „Meine Stadt und ich – Möglichkeiten der Partizipation in Dornbirn“
  • „Infos zum neuen Projekt“
  • Das Klassensprechertreffen wurde neu strukturiert. Die Ergebnisse sind Grundlage und Anstoß für die weitere Zusammenarbeit mit den Schulen bzw. mit den Ideen und Anliegen der Jugendlichen. Bürgermeister Wolfgang Rümmele betonte in seiner Begrüßung, wie wichtig es ist, dass jungen Menschen es ermöglicht werde, nicht nur darüber nachzudenken, was die Stadt für einen tun kann, sondern wie sich jeder und jede einzelne auch selber engagieren kann.

    Dornbirn bietet ein breites Angebot für Jugendliche: In mehr als 100 Vereinen finden Jugendliche ein attraktives Freizeitangebot. 360 Jugendkarte, offene Jugendarbeit, Jugendwerkstätten, Beteiligungsprojekte, Musikschule, Jazzseminar und 4 Jugendblasmusikkapellen runden das Angebot ab.

    Im Workshop „Meine Rolle als KlassensprecherIn“ ging es unter anderem um Rechte und Pflichten und wie am besten die Interessen wahrgenommen werden können.

    Der Workshop „Meine Stadt und ich“ befasste sich mit den Aufgaben und Kompetenzen der Stadt Dornbirn. Jugendliche lernten unter anderem die Mitglieder des Stadtrats, deren Aufgaben und die verschiedenen Zuständigkeiten der Stadt Dornbirn kennen.

    „Infos zum neuen Projekt“ gab es im 4. Workshop. Dabei wurden die KlassensprecherInnen informiert, was sie nach dem Klassensprechertreffen konkret tun können. Dabei wurden auch zahlreiche neue Namen für das Projekt vorgeschlagen.

    Franziska Kneifel zeigte sich vom Klassensprechertreffen begeistert: „Die Jugend ist nicht politikscheu. Das zeigt das große Interesse an dieser Informationsveranstaltung. Es fehlen jedoch greifbare, verständliche Informationen, die wir mittels lebendiger Methoden versucht haben weiterzugeben. Die Jugend will mit ihren Problemen und Wünschen ernst genommen werden!“

    Kooperation im Jugendnetzwerk Die Zusammenarbeit der Einrichtungen wie zB JugenDornbirn, Offene Jugendarbeit, Elternverein HS Lustenaußerstraße, aha, 360 Jugendkarte, INVO und der Jugendabteilung verlief beispielhaft. „Ohne diese Kooperation und den Einsatz der haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen wäre so ein Treffen nicht möglich“ lobte Jugendstadtrat Martin Konzet das Engagement im Vorfeld.

    Wie geht es weiter? Workshops mit Schulen Anschließend an die Veranstaltung vom 17.Oktober bieten der Verein „Jugendbeteiligung“ und die Stadt Dornbirn Schulklassen Demokratieworkshops an, in denen die Jugendlichen auf das eigene Umfeld sensibilisieren, sie fördern, eigene Anliegen zu kommunizieren, und ihre Ideen für ein jugendfreundliches Dornbirn sammeln. Es entsteht ein buntes, vielfältiges Bild, wie es der Dornbirner Jugend aktuell geht und was sie beschäftigt.

    INTERVIEWS: Wie hast du das KlassensprecherInnen-Treffen erlebt?

    Ratan Geiger, 15 "Ich finde es super, dass man extra für Jugendliche so eine Veranstaltung organisiert. Es ist witzig, wenn wir uns selbst etwas einfallen lassen müssen, das auch etwas bringt und das wir auch verwirklichen können."

    Nicolai Embacher, 14 "Wir haben heute sehr viele Informationen zu den Rechten und Pflichten der Jugendlichen erfahren. Besonders gut finde ich, dass von uns Ideen zu verschiedenen Themen gefordert werden, die wir dann auch umsetzen können."

    Katharina Steger, 13 "Zuerst haben wir etwas über die Arbeit der Politiker gehört, was ich aber nicht sehr spannend fand. Uns wurde erklärt, mit welchen Wünschen wir zu welcher Einrichtung kommen können und was zum Beispiel das „aha“ oder das Vismut ist."

    Bianca Bröll, 13 "Interessant war das Gespräch über die Rechte und Pflichten der Jugendlichen. Dort haben wir Antworten auf Fragen bekommen, die uns unsere Lehrer nicht geben konnten. Die kurze Vorstellung der Jugendeinrichtungen wie das „aha“ oder das Vismut hat mir sehr gut gefallen. Die Betreuer waren auch sehr nett!"

    Anna Kanonier, 14 "Mir haben die vielen Informationen gefallen. Wir haben zum Beispiel erfahren, was der Unterschied zwischen einer Projektidee und einem Anliegen ist. Besonders interessant war, dass wir für 15 Minuten alleine gelassen wurden, um einen neuen Namen für das Projekt zu finden, was wir dann auch geschafft haben!"

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