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Gemeindewahlen 2015 - befragung dornbirner jugendliche

„Wa(h)len sind keine Tiere“ – Gemeindewahlen 2015
Dornbirner Jugendliche wurden befragt und wollen mitbestimmen
Die Wahljahre 2013 bis 2015 setzte JugenDornbirn unter das Motto „Wa(h)len sind keine Tiere“.

Als Aktion zu den Gemeindewahlen am 15. März 2015 führten Jugendliche des Demokratie-Teams eine Befragung durch. Befragungszeitraum war vom 19. - 27. Februar 2015 und befragt wurden insgesamt 130 Dornbirner Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren.

hohe Wahlbeteiligung erwartet
Beim Wahlverhalten gibt es wenig Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Befragten. Jeweils über 70 % gaben an, dass sie sicher wählen gehen werden. Dieser Wert liegt deutlich über einer durchschnittlichen Wahlbeteiligung.

mehr direkte Demokratie
Der Wunsch nach mehr direkter Demokratie liegt bei den weiblichen Befragten mit 88 % leicht höher als bei den männlichen Befragten mit 82 %.
85 % der weiblichen Jugendlichen und 66 % der männlichen Jugendlichen sind bereit, sich aktiv zu einem Thema in Dornbirn zu engagieren.

Wohlfühlfaktor
„Wie wohl fühlst du dich in Dornbirn“ wurde auf einer Skala von 1 – 10 beantwortet. Der Mittelwert aller Befragten liegt bei 8,1 und wird untermauert durch Aussagen wie gutes Freizeitangebot, ist meine Heimat, meine Familie und Freunde leben hier, gute Größe der Stadt mit guter Infrastruktur, nette Menschen und Natur.

Wichtige Vorhaben, Projekte und Themen
Aus Sicht der Jugendlichen für die kommenden 3 bis 5 Jahre sind in erster Linie der Ausbau der Nachtverbindungen der Stadtbusse, gefolgt von leistbarem Wohnraum für junge Menschen und an dritter Stelle steht für die Jugendlichen das Gute Zusammenleben der Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Ländern und Religionen. Weitere wichtige Themen sind sichere Arbeitsplätze und attraktive Lehrstellen sowie freier W-LAN Zugang im Öffentlichen Raum.

„In erster Linie wollen wir Jugendliche über die Wahl informieren – es gibt ja an diesem Wahlsonntag zwei Wahlen – gewählt wird eine neue Stadtvertretung und per Direktwahl auch der oder die BürgermeisterIn. Weiters ist uns wichtig, zu erfahren, welche Themen unseren jungen Menschen ein wichtiges Anliegen sind. Mit dieser Auseinandersetzung wollen wir sie zugleich zur Teilnahme an der Wahl motivieren. Die Ergebnisse werden wir mit  den politisch Verantwortlichen besprechen.“ so Jugendkoordinator Elmar Luger.

Der Befragung beigelegt war ein Informationsblatt über „Direkte Demokratie in Vorarlberg - Theorie und Praxis“ ausgearbeitet von Dr. Günther Hagen (Vorstandsmitglied des Vereins) und Univ. Dozent Dr. Peter Bußjäger sowie die Informationsbroschüre des aha – Tipps & Infos für junge Leute „Gemeindewahlen im Überblick“, die allgemeine Informationen zur Wahl und zum Wahlablauf gibt.

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