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Unterstützungsschreiben für Khan

Mudassir Khan kam nach Europa, weil er sich endlich sicher fühlen wollte. Er hat an der eigenen Haut erlebt, wie gefährlich es für ein Mitglied einer Familie werden kann, wenn der Staat nicht willens ist, seine Bürger zu schützen. Pakistans Exekutive hält sich von den Paschtunengebieten fern, das ist allgemein bekannt. In seinem Fall will eine verfeindete Familie seinen Tod als Sühne für verletzte Ehre. Das war der Grund für seine Flucht aus Pakistan.
Er hat sich in Vorarlberg sehr gut integriert und hat sich sehr in politischer Bildung engagiert. In verschiedenen Schulklassen erzählte er von der politischen und gesellschaftlichen Realität in Pakistan und half bei verschiedenen Beteiligungsprojekten von JugenDornbirn mit. Er ist durch und durch überzeugt von religiöser Toleranz, vom Recht der Frau auf Selbstbestimmung und von der Notwendigkeit von Schulpflicht für alle – auch für Mädchen.

Wir meinen, dass Mudassir Khan innerhalb der muslimischen Gemeinschaft Vorarlbergs eine wichtige Rolle als Vermittler spielen würde, denn er teilt gerne seine Erfahrungen jungen Muslimen aus Vorarlberg mit. Das macht ihn zu einem wertvollen Aufklärer. Er ist eine Stimme der Vernunft und der Gleichwertigkeit von Kulturen.

JugenDornbirn hat deshalb einen Antrag an das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl gesandt mit der Bitte alles zu tun, damit Khans Asylantrag stattgegeben wird.

Und wir hatten Erfolg! 

Was letztlich der Grund war, dass er nun in Österreich bleiben und eine Lehre machen darf, wissen wir nicht. Wir sind in jedem Fall dankbar, dass es gut ausgegangen ist.

 

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