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"Wahlen sind keine Tiere!"

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JugenDornbirn startet vor Europawahl im Mai eine Kampagne fürs Wählen gehen 
Kampagne fürs "Wählen gehen!" gestartet

Jugendliche ab 16 und EU-Bürger dürfen an der Europawahl teilnehmen - aber: Die Eintragungsfrist für nicht österreichische Unionsbürger läuft bereits am 12. März ab

Unter dem Motto „Wahlen sind keine Tiere“ startet der stadtnahe Verein „jugendornbirn“ eine Kampagne, um vor allem Jugendliche und junge Menschen zur Stimmabgabe bei den Wahlen zu bewegen. Der Zeitpunkt des Starts ist bewusst gewählt, weil bereits am 12. März eine wichtige Frist abläuft: Alle Unionsbürger ab 16 mit Hauptwohnsitz in Österreich und ohne österreichische Staatsbürgerschaft müssen sich bis dahin in die EU-Wählerevidenz einer österreichischen Gemeinde eintragen. Dann können sie an den Europa- und später an den Bürgermeister-bzw. Gemeinderatswahlen hierzulande teilnehmen, auch wenn das Wahlalter ihres Heimatlandes – wie zum Beispiel jenes in Deutschland - erst mit 18 beginnt.

„Unsere Kampagne soll dazu beitragen, dass sich mehr junge Menschen für Politik und die Wahlen interessieren und auch rechtzeitig mit dem nötigen Wissen ausgestattet sind. Denn eine der Hauptaufgaben unseres Vereins ist es, die Jugendbeteiligung zu fördern. In dem Bereich ist es besonders wichtig, Wahlen als wesentlichen Bestandteil für Mitbestimmung verstehbar zu machen“, sagt der Obmann des Vereins, Christian Weiskopf, MSc. Die vielfältigen Aktionen des Vereins beziehen sich nicht nur auf die für 26. Mai 2019 anberaumten Wahlen zum Europaparlament, sondern auch auf die Landtagswahlen im September 2019 und die Bürgermeister-/Gemeinderatswahlen im März 2020.

Vielfältige Aktionen 2019/20 geplant

Auftakt für eine erste Aktion ist die Frühjahrsmesse SCHAU! in Dornbirn. Dort treffen sich von 4. bis 7. April am Stand von "jugendornbirn" Jugendliche in der Jungen Halle (Halle 8), um sich neben den Themen Migration, Ausbildung, Freizeitaktivitäten auch ein Bild über die Europawahlen zu machen. Neben allgemeinen Informationen informiert der Verein konkret über die Aufgaben des Europäischen Parlaments. Auf einer Landkarte kann der Geburtsort von Verwandten und Familienmitgliedern markiert werden, was die multikulturellen Beziehungen in Europa und darüber hinaus sichtbar macht. Darüber hinaus beteiligt sich der Verein JugenDornbirn an der österreichweiten Aktion https://www.diesmalwaehleich.eu/

WICHTIG! EU-Bürger müssen sich bis 12.3.2019 für die EU-Wahl registrieren

Der Verein "jugendornbirn" macht zudem darauf aufmerksam, dass Jugendliche ab 16 Jahren und EU-Bürger bei den Europawahlen wahlberechtigt sind. Allerdings müssen sich Unionsbürger ab 16 Jahren, welche die österreichische Staatsbürgerschaft nicht besitzen, bis zum 12. März in die Europa-Wählerevidenz einer österreichischen Gemeinde eintragen, um das Wahlrecht ausüben zu können. Diese Eintragung kann mit dem Formular „Antrag auf Eintragung in die Europa-Wählerevidenz für Unionsbürger(innen), die innerhalb des Bundesgebietes ihren Hauptwohnsitz haben“ erfolgen. Bei der Antragstellung müssen Sie einen gültigen Identitätsausweis vorlegen und unter anderem erklären, dass Sie bei Wahlen zum Europäischen Parlament die österreichischen Mitglieder wählen wollen. Der Antrag muss im Rathaus bzw. Gemeindeamt persönlich abgegeben werden.


Factbox Europawahlen:
• Europawahlen: https://www.europawahl.eu/
• Website Innenministerium: https://www.bmi.gv.at/412/Europawahlen/
• Infos zum Eintrag in die Wählerliste inkl. Möglichkeit zum Download des Antrags: https://www.bmi.gv.at/412/Europawahlen/Informationen_fuer_nicht_oesterreichische_Unionsbuerger_innen.aspx

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Fachtagung 2019

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 Schülerfachtatung ganz im Zeichen der Mobilität

„In Zukunft wird sich noch viel ändern“

Kürzlich trafen sich mehr als 125 Klassensprecher (50 Mädchen, 75 Buben) aus 12 Schulen zwischen 12 und 15 Jahren zur traditionellen Schülerfachtagung im Dornbirner Rathaus. Dieses Jahr stand das Thema „Mobilität in Vorarlberg“ im Mittelpunkt.

Seit Januar 2018 wird das Mobilitätskonzept des Landes Vorarlberg von einem Team mit unterschiedlichen Expertisen überarbeitet. Im Juni 2018 wurden Bürgerinnen und Bürger zu einem Bürgerrat eingeladen um die Themen weiter zu bearbeiten. Das Mobilitätskonzept betrifft alle Vorarlberger Bürgerinnen und Bürger und wird ab April 2019 öffentlich aufgelegt. Die Schülerfachtagung „Zeig was in dir steckt!“ am 27. Februar 2019 gab den Schülerinnen und Schülern die Chance, das Mobilitätskonzept zu verstehen, ihre Meinung dazu zu äußern und weitere Ideen einzubringen. Für das Expertenteam ist dieser Workshop eine Chance ein erstes Stimmungsbild von den Jugendlichen zum Konzept zu bekommen und die Wünsche und Bedürfnisse der jugendlichen Lebenswelten kennenzulernen und mit dem neuen Mobilitätskonzept darauf reagieren zu können.

Das sagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Interview Fabio klein

Fabio Sportgymnasium Dornbirn: Ich finde die Schülerfachtagung sehr gut, denn hier kann man mitentscheiden was in der Zukunft im Bereich Mobilität passiert. Ich nütze regelmäßig mein Moped, für mich ist es am bequemsten und bin dadurch auch am schnellsten. Ich glaube, dass die Autos der Zukunft größtenteils elektrisch angetrieben sein werden, weil man die Abgaswerte unbedingt wieder senken muss.

Interview Mathias klein

Mathias BG Dornbirn: Ich nutze am Meisten die Radwege und bin der Meinung, dass man diese verbessern und breiter machen muss. Dann werden sicher auch wieder mehr Menschen mit dem Fahrrad fahren. Obwohl ich den Moped Führerschein machen werden, möchte ich die kurzen Strecken zu Fuß gehen, denn man muss unbedingt auf die Umwelt achten. 

Interview Sophie klein

Sophie HTL Dornbirn: Ich gehe regelmäßig mit dem Bus in die Schule, jedoch ist dieser am Morgen meistens sehr voll und kommt auch oft deutlich verspätet. Heute konnte ich die Verantwortlichen fragen, ob es vielleicht Möglichkeiten gibt um das zu ändern. Vor der Fachtagung habe ich mir eigentlich noch nicht wirklich Gedanken über das Thema Mobilität gemacht, aber ich finde das Thema sehr interessant und es ist ebenfalls auch sehr wichtig das man uns darüber informiert.

 

Interview Andjela kleinAndjela BG Dornbirn: Hier bei der Fachtagung konnte ich sehr viel über die Mobilität in Vorarlberg lernen und ich fand es sehr gut, dass man uns mit eingebunden hat. Die Umfrage mit Kahoot habe ich ebenfalls gut gefunden. Die Zug- und Busverbindungen sollte man am Wochenende verbessern, denn dadurch hat man viel weniger Stress und ist auch flexibler.

 

Interview Milijana kleinMilijana NMS Bergmannstraße: Ich nütze am meisten den Bus, aber ich versuche auch so oft wie möglich die kürzeren Strecken zu Fuß zu gehen. Eine Verbesserung für den Busverkehr wäre, dass diese deutlich häufiger kommen und größer wären. Die Fachtagung war für mich sehr hilfreich und ich konnte viel Wissen mitnehmen.

 

Interview Severin kleinSeverin BG Dornbirn: Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, dass man sich über die Mobilität in Vorarlberg informiert und was man verbessern kann, weil es nicht nur uns betrifft, sondern auch unsere Umwelt. In der Zukunft wird sich noch viel ändern, denn ich bin überzeugt das immer weniger Menschen Autos haben werden, weil kein Platz mehr vorhanden sein wird. Deshalb wird Carsharing immer ein wichtigeres Thema werden und ein fester Bestandteil unserer Zukunft sein.

 

 

Fotos © Horst Huber

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Klassensprechertreffen 2018

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politisch bilden, netzwerken und Jugendliche beteiligen 

Am 17. Oktober 2018 trafen sich bereits zum 27. Mal 76 Klassensprecher (33 Mädchen und 43 Burschen) aus 10 Schulen und 43 Klassen im Dornbirner Rathaus. Seit 1996 gibt es diese Form der Jugendbeteiligung in Dornbirn.

Der Sitzungsaal im Rathaus verwandelte sich für einen Vormittag zu einem „Jugendmarktplatz“. In lockerer Atmosphäre konnten sich die Jugendlichen Tipps und Infos im bestehenden Jugendnetzwerk holen. Mit dabei waren dieses Jahr das aha, die Offene Jugendarbeit Dornbirn, die Kinder- und Jugendanwaltschaft, die Berufsorientierung des BIFO und die Koordinierungsstelle „AusBildung bis 18“.

Beim Klassensprechertreffen bekommen die Jugendlichen die Chance, sich mit der Rolle als Klassen-sprecher auseinanderzuset¬zen. Zudem stellten sich verschiedene Dornbirner Jugendorganisationen vor, sie lernten die Grenzen und Möglichkeiten der Stadtpolitik kennen und konnten sich beim Europaworkshop persönlich einbringen.

Die Workshops beim Klassensprechertreffen 2018 waren:

  • Rechte und Pflichten der Klassensprecher
  • Entscheidungsebenen Stadt / Land / Österreich / EU
  • Jugendmarktplatz Angebote zum Mitmachen im bestehenden Jugendnetzwerk (inkl. Kinder- und Jugendanwaltschaft, BIFO und KOST - Ausbildungspflicht bis 18)
  • Europa (anlässlich Kulturperspektiven 2024)

Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann: „Die Jugend ist die Zukunft unserer Stadt und ihre Meinung zählt. Das Klassensprechertreffen ist gelebte Bürgerbeteiligung.“

Was sagen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Mathias kleinMathias, BG Dornbirn: „Ein Klassensprechertreffen ist aus meiner Sicht sehr wichtig, denn eigentlich nur hier kann man lernen was man als Klassensprecher alles machen muss. Mir hat alles gut gefallen vor allem der Workshop Entscheidungsebene Stadt/ Land/ Bund/ EU, dort habe ich gelernt für was die alle zuständig sind.“

 

Sarah kleinSarah, Mittelschule Lustenauerstraße.: „Ich finde ein Klassensprechertreffen gut, weil man hier informiert wird wie man sich am besten für seine Klasse einsetzen kann. Neu war für mich welche Rechte man eigentlich als Klassensprecher hat. Die Workshops „Europa“ und „Rechte + Pflichten eines Klassensprechers“ haben mir sehr gefallen.“

Mehmet klein

 

Mehmet, BORG Schoren: „Da ich zum ersten Mal Klassensprecher bin hilft mir das Treffen hier im Rathaus sehr. Ich konnte viele neue Dinge über Europa, die österreichische Demokratie und das Parlament lernen. Ich habe alle Workshops sehr interessant gefunden, der Workshop „Europa“ hat mir besonders gut gefallen.“

 

Maria kleinMaria, BG Dornbirn: „Beim Klassensprechertreffen kann man die Erfahrungen mit den anderen Klassensprechern austauschen und sich erkundigen wie sie vorgehen um etwas zu Erreichen. Hier bekommt man mehrere verschiedene Möglichkeiten vorgestellt um Dinge zu verändern. Der Workshop „Jugendmarktplatz“ hat mir gut gefallen, denn dort konnte ich viel über meine Rechte auch außerhalb der Schule lernen.“

 

 

Fotos © Horst Huber

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2. Kompetenzfrühstück

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Demokratiekompetenz stärken und Verantwortung tragen

Über Medien und Demokratie

Der Verein „jugendornbirn“ bringt Menschen zum Thema Demokratie zusammen.
Beim zweiten Kompetenzfrühstück in Kooperation mit Russmedia am 12. Oktober 2018 diskutierten über 40 Schülerinnen und Schüler der HTL, des BG und BORG Dornbirn mit 10 Erwachsenen über die Verantwortung der Medien in der Demokratie.

Zuvor konnten die Jugendlichen bei Gipfele und Kaffee den Ausführungen von VN-Politikredakteur Michael Prock zuhören und ihm Fragen zu Artikeln und Arbeitsweisen der VN stellen.
Danach wurde in kleinen Teams die Rolle der Medien als vierte Gewalt und wie jugendgerechte Berichterstattung aussehen würde erörtert.

Folgende Fragen wurden mit den Jugendlichen diskutiert:
• Welche Nachrichten schaffen es wie zu uns?
• Wie geschieht die Auswahl der Inhalte für die Berichterstattung?
• Wie sehen die Abläufe in der Berichterstattung aus?

„jugendornbirn“ bleibt ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um Beteiligungsmöglichkeiten in Schule und Freizeit geht und steht für Fragen und Ideen gerne zur Verfügung.

Bildergalerie

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http://jugendornbirn.at/projekte#sigProGalleriac5451e4408
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Mädchentreff Onlinebeteiligung

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Mädchentreff Dornbirn-aOnline-Beteiligungsprojekt "Mädchentreff" in Dornbirn

Im Herbst 2018 wird in Dornbirn ein Mädchentreff eröffnet. Die Anmietung der Räumlichkeiten wurde vom Stadtrat beschlossen und die Dornbirner Mädchen konnten sich in die Vorbereitung bereits aktiv einbringen.

Die Stadt Dornbirn startet nun eine gemeinsame Aktion mit den Jugendvereinen aha, jugendornbirn und OJAD, bei dem alle Interessierten ab 4. Juni 2018 aktiv bei einer Online-Beteiligung mitmanchen können.

Mach mit. Sei dabei!

Das Onlineportal findet sich hier: https://vorarlberg.mitdenken.online/maedchentreff

Mädchen sind aktiv in die Sport- und Kulturszene eingebunden und nutzen – wie Burschen – ein vielfältiges Freizeitangebot. Mit dem Mädchentreff soll es ein ergänzendes Angebot in der – überwiegend männlich dominierten – offenen Jugendarbeit geben. Während ihrer Entwicklungsphase suchen Mädchen immer wieder gezielt Räume auf, um „unter sich zu sein”. Der geplante Mädchentreff in der Bergmannstraße ist zentral (Innenstadt) in der Nähe eines Parks, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar und in ruhiger Nachbarschaft gelegen. Mit drei Räumen auf circa 120 m² können die jungen Damen sich ausbreiten. „Die Mädchen können ab Montag, 4. Juni 2018 aktiv mitbestimmen, wie der Mädchentreff gestaltet sein soll, damit sie sich dort wohlfühlen und gerne aufhalten“, so Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. Die Planungsgrundlage für die Umsetzung des neuen Mädchentreffs bildeten die wissenschaftlichen Studien „Lebenswelten“ der pädagogischen Hochschule Vorarlberg sowie eine Umfrage unter 170 Dornbirner Mädchen durch die FH Vorarlberg. Wir möchten einen Freiraum für Mädchen und junge Frau im Zentrum von Dornbirn bieten und freuen uns über viele Umfragen-Teilnehmerinnen“, ergänzt Jugendstadtrat Guntram Mäser.

Fragen:

  • Wie sollte der Mädchentreff organisiert und gestaltet werden, damit du dich dort wohlfühlst und gerne hingehst?

  • Welche Angebote soll es geben?

  • Wie sollen die Räume gestaltet sein?

  • Bei was würdest du aktiv mitmachen? Wie oft würdest du diesen Raum nutzen? Auf was ist besonders zu achten?

    Diese Fragen können ganz einfach bis 30. Juni 2018 im Onlinetool eingegeben werden und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse werden dann in die Umsetzungsplanung einfließen.

    Teilnahme Beteiligungsprojekt Mädchentreff Dornbirn

    Online: https://vorarlberg.mitdenken.online/maedchentreff

    SMS: T +43 676 800 555 170

    WhatsApp: T +43 676 800 555 170

    Die Teilnahme ist bis 30. Juni 2018 möglich.

    Weitere Informationen: Jugendabteilung der Stadt Dornbirn, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, T+43 5572 306 4400, www.dornbirn.at

 

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1. Kompetenzfrühstück

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Demokratiekompetenz stärken und Verantwortung tragen

"Demokraten fallen nicht vom Himmel"

Der Verein „jugendornbirn“ bringt Menschen zum Thema Demokratie zusammen.
Beim ersten Kompetenzfrühstück in Kooperation mit dem Medienträger Russmedia am
23. Mai 2018 diskutierten über 30 Jugendliche und Erwachsene über Möglichkeiten von Partizipation in Familie und Schule.

Die von Christian Weiskopf, dem Obmann von jugendornbirn, vorgestellten Ergebnisse des Jugendmonitors 2017 zeigten klar auf, dass neben Freunden die Familie und die Schule die wichtigsten Orte sind, an denen demokratisches Verhalten geübt und gelernt wird.
Die selben Ergebnisse zeigen auch Studien aus dem Europäischen Raum, die vom Jugendforscher Klaus Farin vorgestellt wurden. Wenn Schule als lernender Körper verstanden wird, in dem partizipative Methoden von allen Beteiligten erlebt und gelernt werden können, dann zeigt dies Wirkung in höher ausgeprägtem Engagement im Erwachsenenalter. Wenn man von Partizipation spricht, ist Schule der wichtigste Bereich. „Nach der primären Sozialisation innerhalb der Familie ist Schule der Ort, an dem erlebt werden kann, was Demokratie ist oder eben nicht.“ betonte Klaus Farin. Wenn junge Menschen nicht bereits in der Schule lernen, sich zu engagieren und dies als sinnvoll erleben und Spaß dabei haben, lernen sie es später meist nicht mehr.

Kaum noch Konflikte in der Familie
Was die Entwicklung auffällig zeigt, ist die stärker gewordene Ähnlichkeit von jungen Menschen mit ihrer Elterngeneration. Auf die Frage, was würdest du in der Erziehung deiner Kinder anders machen als deine Eltern, antworteten 90 % der Befragten mit „gar nichts“.
Dies unterstreicht ebenso die Schule als wichtigen Lernort für Demokratie.

„jugendornbirn“ bleibt ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um Beteiligungsmöglichkeiten in Schule und Freizeit geht und steht für Fragen und Ideen gerne zur Verfügung.

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Mobbingflyer 2018

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"Mobbing verletzt Menschen" - Mobbingflyer geht in die zweite Runde

Bei der Schülerfachtagung „Zeigt, was in euch steckt!“ im Dornbirner Rathaus haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ein vermehrtes Auftreten von Mobbing in Klassen bzw. an Schulen gesprochen. Die Ohnmacht zu handeln, welche bei Mobbing oft auftritt, hat den Verein „jugendornbirn“ dazu veranlasst, Tipps im Umgang mit Mobbing zusammenzufassen und in Form eines Flyers zu veröffentlichen.

Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe 2012 geht der Mobbingflyer nun in die zweite Runde: Wie wirkt sich Mobbing aus? Was tun, wenn ich gemobbt werde? Was kann der Beobachter tun und was die Schule? Alle diese Fragen werden im neu aufgelegten Flyer beantwortet.

Auch die Digitalisierung spielt eine große Rolle in Zusammenhang mit Cybermobbing. Durch die Anonymität und das sehr schnelle Verbreiten von Inhalten an ein breites Publikum, kann diese Art von Mobbing verheerende Folgen haben. Vor allem endet Cybermobbing nicht wenn die Schule vorbei ist.

Jedes zehnte Kind bzw. jeder zehnte Jugendliche ist von Mobbing betroffen und die Folgen können bis zum Selbstmord führen. Umso wichtiger ist es, gegen jede Art von Mobbing vorzugehen, es zu verhindern bzw. zu beenden. Denn Mobbing verletzt Menschen.

Flyer können hier angefordert werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

MobbingNEU

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