Menu


  • Artikel bewerten
    (0 Stimmen)
Print Mail

Demokratiekompetenz stärken und Verantwortung tragen

"Demokraten fallen nicht vom Himmel"

Der Verein „jugendornbirn“ bringt Menschen zum Thema Demokratie zusammen.
Beim ersten Kompetenzfrühstück in Kooperation mit dem Medienträger Russmedia am
23. Mai 2018 diskutierten über 30 Jugendliche und Erwachsene über Möglichkeiten von Partizipation in Familie und Schule.

Die von Christian Weiskopf, dem Obmann von jugendornbirn, vorgestellten Ergebnisse des Jugendmonitors 2017 zeigten klar auf, dass neben Freunden die Familie und die Schule die wichtigsten Orte sind, an denen demokratisches Verhalten geübt und gelernt wird.
Die selben Ergebnisse zeigen auch Studien aus dem Europäischen Raum, die vom Jugendforscher Klaus Farin vorgestellt wurden. Wenn Schule als lernender Körper verstanden wird, in dem partizipative Methoden von allen Beteiligten erlebt und gelernt werden können, dann zeigt dies Wirkung in höher ausgeprägtem Engagement im Erwachsenenalter. Wenn man von Partizipation spricht, ist Schule der wichtigste Bereich. „Nach der primären Sozialisation innerhalb der Familie ist Schule der Ort, an dem erlebt werden kann, was Demokratie ist oder eben nicht.“ betonte Klaus Farin. Wenn junge Menschen nicht bereits in der Schule lernen, sich zu engagieren und dies als sinnvoll erleben und Spaß dabei haben, lernen sie es später meist nicht mehr.

Kaum noch Konflikte in der Familie
Was die Entwicklung auffällig zeigt, ist die stärker gewordene Ähnlichkeit von jungen Menschen mit ihrer Elterngeneration. Auf die Frage, was würdest du in der Erziehung deiner Kinder anders machen als deine Eltern, antworteten 90 % der Befragten mit „gar nichts“.
Dies unterstreicht ebenso die Schule als wichtigen Lernort für Demokratie.

„jugendornbirn“ bleibt ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um Beteiligungsmöglichkeiten in Schule und Freizeit geht und steht für Fragen und Ideen gerne zur Verfügung.

Nach oben

PROJEKTE 2018

PROJEKTE 2017

PROJEKTE 2016

PROJEKTE 2014